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ergo bibamus — Weine & Feinkost im Internet

ergo bibamus

Wie kam es zur Namensgebung unseres Shops? –

Diese Frage möchten wir gern mit Johann Wolfgang von Goethes „Ergo bibamus!“ beantworten, welches er 1810 zu Jena dichtete. Er schickte es nach Berlin wo es wenig später als Komposition von Carl Friedrich Zelter für dessen Liedertafel aufgenommen wurde. {Quelle: Reinhold Steig (1857-1918): Ergo bibamus, in Goethe-Jahrbuch 16 (1895), S. 186-188}

Dem von Goethe beschriebene Lebensgefühl möchten wir durch unsere Produktauswahl Gegenständlichkeit verleihen. Wir hoffen, Sie inspirieren zu können und wünschen herrlichen Genuß nach dem Motto: ergo bibamus! (lateinisch: „Also lasst uns trinken!“)



    Ergo bibamus!
    (Johann Wolfgang von Goethe)

    Hier sind wir versammelt zu löblichem Tun;
        Drum, Brüderchen! Ergo bibamus.
     Die Gläser, sie klingen, Gespräche, sie ruh'n;
        Beherziget Ergo bibamus.
    Das heißt noch ein altes, ein tüchtiges Wort:
    Es passet zum ersten und passet so fort,
    Und schallet ein Echo vom festlichen Ort,
        Ein herrliches Ergo bibamus.

    
    Ich hatte mein freundliches Liebchen geseh'n,
        Da dacht' ich mir: Ergo bibamus.
    Und nahte mich traulich; da ließ sie mich steh'n.
        Ich half mir und dachte: Bibamus.
    Und wenn sie versöhnet euch herzet und küßt
    Und wenn ihr das Herzen und Küssen vermißt,
    So bleibet nur, bis ihr was Besseres wißt,
        Beim tröstlichen Ergo bibamus.

    
    Mich ruft mein Geschick von den Freunden hinweg;
        Ihr Redlichen! Ergo bibamus.
    Ich scheide von hinnen mit leichtem Gepäck;
        Drum doppeltes Ergo bibamus.
    Und was auch der Filz von dem Leibe sich schmorgt,
    So bleibt für den Heitern doch immer gesorgt,
    Weil immer dem Frohen der Fröhliche borgt;
        Drum, Brüderchen! Ergo bibamus.


    Was sollen wir sagen zum heutigen Tag!
        Ich dächte nur: Ergo bibamus.
    Er ist nun einmal von besonderem Schlag;
        Drum immer aufs neue: Bibamus.
    Er führet die Freude durchs offene Tor,
    Es glänzen die Wolken, es teilt sich der Flor,
    Da scheint uns ein Bildchen, ein göttliches, vor;
        Wir klingen und singen: Bibamus.